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Nachhaltige Verankerung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mittels Balanced Scorecard am Beispiel ausgewählter Krankenhausträger in Österreich

Written by A. Dankelmaier

Paper category

Master Thesis

Subject

Medicine

Year

2019

Abstract

Masterarbeit: Betriebliches Gesundheitsmanagement In diesem Kapitel werden zunächst grundlegende Begriffe erläutert, der Nutzen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie gängige Praktiken und Maßnahmen erläutert und schließlich in eine messbare und nachhaltige Verankerung übersetzt. 2.1 Definition 2.1.1 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist im „Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung“ „eine moderne Unternehmensstrategie zur Vorbeugung von Erkrankungen am Arbeitsplatz, zur Stärkung der Gesundheit und zur Verbesserung des Wohlbefindens der Mitarbeiter. " (Netzwerk BGF, 2015a). Gemäß der Luxemburger Erklärung der EU zu BGF umfasst BGF auch „alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz.“ (ENWHP, 1997, S. 2) Durch Kombination der folgenden Methoden , können folgende Ziele erreicht werden: 1. Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen verbessern, 2. aktive Beteiligung der Mitarbeiter fördern, 3. persönliche Fähigkeiten stärken", heißt es in der Luxemburger Erklärung zu BGF. 2.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Wegner ( 2009, S. 13) wird Betriebliches Gesundheitsmanagement beschrieben als „systematische und kontinuierliche Kontrolle aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel, die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und den Erfolg des Unternehmens und aller seiner Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern“. kein Mangel an Nachhaltigkeit sein. Er schlug vor, dass BGM die Notwendigkeit der Kontinuität der Betriebsstruktur und der Maßnahmen berücksichtigt. „BGM ist keine kurzfristige Angelegenheit, sondern ein langfristiger strategischer Plan. Eine der Voraussetzungen für Nachhaltigkeit ist die vollständige Integration in das bestehende Betriebssystem“ (Pelster, 2010, S. 173). Janssen, Kentner und Rockholtz (2004, S. 44) oder Oppolzer (2010, S. 21) Seite) und andere BGM wird von Autoren häufig als „die Kombination von Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung und -management“ bezeichnet der erste Schritt in die Richtung“, so Schmidt (2015, S. 27). Die Spezifikation definiert BGM als „die systematische und nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsfördernden Strukturen und Prozessen einschließlich der eigenständigen und effektiven Organisation der Mitglieder gesund zu handeln.“ (DIN SPEC 91020, 2012, S. 7) Die nachfolgende Definition nach Braun, Kliesch und Iserloh (2007, S. 174) kommt nach Ansicht des Autors dem Ideal des BGM am nächsten. 2.2.1 Vorteile von BGM für Arbeitgeber Die wesentlichen Vorteile von BGM für Arbeitgeber bestanden schon immer darin, Fehlzeiten zu reduzieren und Krankheitsraten zu senken. Ein weiterer wichtiger Vorteil stellt die Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation, die Steigerung der Effizienz und die daraus resultierende Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dar. WHM begrüßt weiter Partner und erhöht gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit, steigert die Mitarbeiterbegeisterung und verbessert das Unternehmensimage. Laut Blattner und Mayer (2018, S. 23) sieht das österreichische Netzwerk von WHP auch die Förderung von Kommunikationsstrukturen und -prozessen sowie eine Innovationsatmosphäre, mehr Anerkennung des Unternehmens durch die Mitarbeiter und eine Verbesserung des Arbeitsklimas selbst. Mit der Hilfe von WHM. Reiter (2011, S. 95) sieht in der Verbesserung der Patientenzufriedenheit einen wesentlichen Vorteil von OHM. Auch aus wirtschaftlicher Sicht sind BGM-Gebühren für Arbeitgeber von Vorteil. „Der Return on Investment (ROI) beträgt aus ökonomischer Sicht 1:3 bis 1:26. In der Broschüre des BGF-Netzwerks (2015b, S. 18) heißt es, dass somit jeder investierte Euro mehrfach zurückgezahlt wird zu Baase ( 2007, S. 57) In der Erhebung der Krankheitskosten erreichten die Produktivitätsverluste durch Fehlzeiten 6,8 % der Gesamtkosten des Personals durch verminderte Arbeitsfähigkeit (Anwesenheitsquote) und 2,9 % der medizinischen und medizinische Ausgaben. Nur 1,0 % Fehlzeiten.“ Günther, Albers und Hamann (2009, S. 369) gehen davon aus, dass sich die damit einhergehende „Verbesserung der Gesundheit der Belegschaft unmittelbar und positiv auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens auswirken wird“, wie BGM 2.2 belegt .2 Nutzen von BGM für Arbeitnehmer Nach Reiter (2011, S. 95) werden folgende Vorteile deutlich: Gesundheit und Wohlbefinden sowie Selbstbewusstsein und Selbstwert verbessern, Arbeit und Produktivität steigern, Arbeit steigern Freude und Steigerung der Lebensqualität und Lebensfreude, Optimierung der Arbeitsanforderungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsbedingungen, u Österreichisches Netzwerk ( 2001, S. 21) sah darüber hinaus weitere Vorteile in der Reduzierung des Risikos von Frühbehinderung und chronischen Erkrankungen sowie in der Verbesserung der Stressbewältigung und a. Read Less