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Mitarbeiterbindung

Welche Faktoren fördern eine langfristige Zugehörigkeit von Pflegepersonal zu einem Unternehmen?

Written by K. Müller

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Medicine

Year

2012

Abstract

Bachelorarbeit: In den Praxiseinsätzen des vierten Semesters der Pflegewissenschaft/Pflegemanagement-Studiengänge und den anschließenden Facility Management/Pflegedienstleistungsmanagement- oder Qualitätsmanagement-Tätigkeiten beobachte ich täglich die personellen Probleme, mit denen die Pflegefachkräfte weiterhin konfrontiert sind und den Grad der Unzufriedenheit Aktuelle Arbeitsplätze einiger Mitarbeiter Die Situation ist der Fachkräftemangel und der daraus resultierende Zeitdruck. In der eigentlichen Aufgabe erschien der Hauptgrund für dieses Problem und wie die Führungskräfte dieses Problem lösen. Vor allem Führungskräfte müssen hart daran arbeiten, genügend Pflegekräfte für ihre Einrichtungen zu finden und langfristig zu binden, denn die Volatilität der digitalen Pflege ist in Deutschland deutlich höher als in anderen Berufen (vgl. Hasselhorn, NEXT Study: Demographic Challenges, 2007, Seite 35). In der NEXT-Studie wurde festgestellt, dass vor allem Pflegekräfte über 45 Jahre länger im Unternehmen arbeiteten, es jedoch schwierig war, qualifizierte und ambitionierte Nachwuchskräfte zu finden, die eine langfristige Anstellung planten. Im Unternehmen Fuß fassen (siehe Hasselhorn, NEXT Research, Demographic Challenge, 2007, S. 2). Die Frage, warum der Pflegeberuf so unattraktiv ist und warum die Volatilität groß ist, soll mit folgenden Forschungsthemen beantwortet werden: „Mitarbeiterbindung – welche Faktoren fördern die langfristige Bindung zwischen Pflegepersonal und Unternehmen?“ 1.1 Einführung in die Forschung Feld Das Forschungsfeld gliedert sich in zwei Areas: Müritzkreis und Prignitz. Das Forschungsgebiet des Müritzkreises ist die 2007 neu errichtete Einrichtung A, die einem gemeinnützigen Unternehmen gehört. Es zeichnet sich durch seine Lage direkt am See aus und verfügt über 64 Einzelzimmer für die Bewohner. Der Standort B befindet sich in Plinitz und wurde 1998 eröffnet. Sie befindet sich in Privatbesitz und bietet Platz für 106 Betten (13 Doppelzimmer und 80 Einzelzimmer) und zeichnet sich durch ihre ruhige, idyllische Lage am Rande einer Kleinstadt aus und fällt aufgrund ihrer Praktikabilität auf diese beiden Einrichtungen im Semester und danach Aktivitäten hat die Organisation oder das Unternehmen Kontakte zu Mitarbeitern und bestehenden Problemen geknüpft. Um anonym zu bleiben, wurden keine weiteren Angaben zur Organisation gemacht. 1.2 Die aktuelle Personalstruktur der Altenpflegeeinrichtungen und ihre Entwicklung seit 2006/2007 Die ersten vier Abbildungen zeigen jeweils Alter, Geschlecht und berufliche Qualifikation des aktuellen Personals der Altenpflegeeinrichtungen A und B (März 2012). In diesen beiden Einrichtungen sind vor allem Frauen tätig, insbesondere im Alter zwischen 20 und 39 Jahren, gefolgt von Pflegekräften im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Die Zahl der Pflegekräfte und Pflegehelfer in den beiden Einrichtungen ist ausgeglichen. Ein relativ großer Anteil der Beschäftigten entfällt auf Auszubildende (6 in Einrichtung A, 8 in Einrichtung B) und Vorgesetzte (5 in jeder Einrichtung). Vergleicht man die folgenden vier Grafiken in den Jahren 2006 und 2007, so gibt es keinen Unterschied in der Alters- und Geschlechterverteilung sowie in der Qualifikation der Mitarbeiter, jedoch keinen Unterschied in der Gesamtzahl der beiden Organisationen. Anlage A wurde 2007 komplett umgebaut, weshalb die Mitarbeiterzahl im Jahr 2006 gesunken ist und nur diese Werte vorliegen. In der Einrichtung B hat sich der Personalbestand in den letzten Jahren durch die Umorganisation der Pflegeassistenten von Vollzeitstellen auf Teilzeitstellen mit 30 Stunden pro Woche erhöht. Kurzum, in den letzten fünf oder sechs Jahren hat sich die Personalstruktur nicht verändert. Dies mag daran liegen, dass fünf Jahre zu kurz sind, um die Auswirkungen des demografischen Wandels aufzuzeigen. Vor zehn oder fünfzehn Jahren war der Aufwand für die Ermittlung der Personalstruktur zu hoch oder schwer zu ermitteln. Darüber hinaus haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens in den letzten Jahren verändert (z. B. die Pflegereform 2007 mit dem Ziel "Ambulanter Dienst vor dem Krankenhausaufenthalt" - gegenüber stationären Einrichtungen, die Förderung ambulanter Pflegedienste, damit sie weiterhin trotz Pflegebedürftigkeit bei der Familie bleiben). Abbildung 9 zeigt die Prognose der Altersverteilungsentwicklung ab 2021. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Mehrheit der Pflegekräfte mittleren Alters im Jahr 2001 deutlich aufgestiegen ist, sodass die meisten Pflegekräfte über 50 Jahre alt sein werden. Es wird erwartet, dass in etwa die gleiche Zahl an Nachwuchskräften bereitgestellt wird, die Zahl der Pflegekräfte mittleren Alters jedoch deutlich reduziert wird. Dies wird ein großes Problem sein, denn diese Altersgruppe ist in Bezug auf Arbeitszeit und Anpassungsfähigkeit besonders wichtig. Read Less