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Konzeption und Realisierung eines Dock- und Yard-Management-Systems

Written by A. Bürger

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Computer Science

Year

2011

Abstract

Bachelorarbeit: Das Thema Logistiklogistik ist sehr breit gefächert, was auch aus der vorhandenen Literatur ersichtlich ist. Bisher ist die kurze Einführung in das Thema Logistik nicht vollständig, nur um die Betriebsumgebung des Terminal- und Yard-Management-Systems mit Logistik besser zu verstehen. 2.1.1 Logistikbegriff Der Begriff „Logistik“ stammt ursprünglich aus dem Militär. Logistik beschreibt den dortigen Prozess, etwa die Anpassung der Versorgung von Kampftruppen, die Unterbringung von Truppen oder deren Verbringung von einem Ort zum anderen. Erst Mitte der 1950er Jahre wurde die „Logistik“ erstmals in die Privatwirtschaft der USA übernommen (Sch09b; Pfo10; Wik11d; Möl07). In der Literatur gibt es keine eindeutige Definition des Begriffs Logistik, daher wird er als von Schulte definiert, der unter Logistik „marktorientiert, den gesamten Materialfluss und die Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Lieferanten, innerhalb des Unternehmens und zwischen“ versteht das Unternehmen und seine Kunden Der Informationsfluss wird umfassend geplant, gestaltet, verarbeitet und gesteuert.“ (Sch09b)) Eine weitere direktere Definition von Logistik stammt von E. Grosvenor Plowman, der die 7 R (sieben Rechte) der Logistik verwendet, um Logistik zu beschreiben: • Passende Ware, • Die Menge stimmt, • Die Bedingungen stimmen (Qualität), • Am richtigen Ort, • Zur richtigen Zeit, • Für den richtigen Kunden, • Zu den richtigen Kosten, aber bei Bedarf transportierbar und zwischen verschiedenen Standorten umgeladen oder Waren lagern. Interne Standorte können beispielsweise Lager und Produktionsbereiche sein. Der externe Standort ist beispielsweise das Unternehmen des Lieferanten und des Kunden. Für die Durchführung, Planung, Steuerung und Steuerung von Logistikaufgaben werden Informationen benötigt. Nach der Planung des Warenflusses können diese Informationen einen Transportauftrag auslösen. Während des Versandauftrags kann anhand dieser Informationen überprüft werden, ob die Ware rechtzeitig oder bei Bedarf am richtigen Ort eintrifft. Kontrolliere ihn. Dies ist ein guter Hinweis darauf, dass Information ein wichtiger Bestandteil der Logistik und damit ein wichtiger Bestandteil von Informationssystemen ist, auf die in Abschnitt 2.1.3 näher eingegangen wird. Supply Chain Der Begriff „Supply Chain“ ist eines der Schlagworte in der Logistikbranche, daher soll hier eine kurze Beschreibung gegeben werden. Supply Chain wird verwendet, um den erweiterten Waren- und Informationsfluss zu beschreiben, der von der Logistik berücksichtigt wird. Laut Schulte (vgl. (Sch09b, S.14 / 15)) kommen auch Lieferanten (Rohstofflieferanten, Teilelieferanten, Komponentenlieferanten) in Betracht. 2.2 Dock- und Yard-Management-System Das Dock- und Yard-Management-System (DYMS) 5 ist ein Logistikinformationssystem, das im Umfeld von Frachtverteilzentren, Lagerhäusern und Umschlaganlagen zu finden ist. Diese Gebäude bestehen in der Regel aus zwei Teilen. Das eigentliche Gebäude und das zugehörige Lager (Hof). Das Lager ist über eine Schnittstelle in Form einer Rampe (Pier) mit dem Gebäude verbunden. Im Gebäude übernimmt das Lagerverwaltungssystem (LVS) die Aufgaben der unterstützenden Lageraufgaben (Lagerung, Kommissionierung, Kommissionierung, Bestandspflege, Tourenoptimierung etc.). LVS beginnt oder endet an dieser Stelle. Die Ladung liegt auf der Rampe. Andererseits ist das vom Terminal- und Yard-Management-System ausgewählte DYMS zur Verwaltung, Planung, Steuerung und Erfassung von Rampen (Terminal-Management) und Yard (Yard-Management) eine allgemeine Einführung in das Thema Terminal- und Yard-Management-System ( Joc04) 2.2.1 Funktionsumfang DYMS hat verschiedene Versionen. Es gibt einige kleine Systeme, die die nötigsten Daten erfassen können und komplett manuell gesteuert werden. Sie dienen nur der expliziten Unterstützung und Dokumentation. Hinzu kommt ein System, das vollautomatisch die Lager- und Rampensteuerung übernimmt. Allen Systemen gemeinsam ist jedoch, dass sie Daten in Echtzeit verarbeiten und anzeigen müssen, denn Logistik ist ein ständiger Waren- und Informationsfluss, der nicht gestoppt und kontrolliert werden sollte.“ Beides wird im Folgenden erläutert. Das Speichern von Informationen ist statisch und informationsdynamisch Es gibt einen Unterschied: Statische Informationen beinhalten alle festen und langfristigen Daten aller Prozessbeteiligten, wie Rampenanzahl, Rampenhöhe, Anzahl der Garagenstellplätze, Nutzlast der der Rangierfahrzeuge etc. Durch ständige Tätigkeiten, Be-/Entladen, Manipulationen etc. ändert sich der Status der am Prozess beteiligten Personen ständig, was zu permanenten dynamischen Informationen wie Rampenstatus, Informationen zum Fahrzeug führt im Lager oder dessen Standort usw. Die Planung und Steuerung dieses Funktionsbereichs ist das Kernstück von DYMS Aktuell. DYMS plant und steuert Aktivitäten auf Basis statischer und dynamischer Informationen. Zur besseren Übersicht werden die folgenden vier Aktivitäten erläutert: • Nach der Registrierung, Lkw werden entsprechend ihrer Reihenfolge (Be-/Entladen) direkt Wartebereichen oder Rampen zugeordnet, im Wartebereich wird dem Fahrer beispielsweise über ein Anzeigefeld seine Rampenzuordnung mitgeteilt. Read Less