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Social Media Marketing für Sportvereine am Beispiel des Volleyballvereins GCDW (Geilster Club der Welt) Herrsching

Written by K. Eberl

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Marketing & Sales

Year

2019

Abstract

Bachelorarbeit: Social Media Marketing im Sportmarketing 5.1 Begriffs- und Kategoriendefinition im Marketing-Mix Web 2.0 bildet die Grundlage von Social Media. Dies ist eine Evolutionsstufe des Internets, von der reinen Informationsverbreitung oder dem Produktverkauf bis hin zur Nutzerbeteiligung und Vernetzung. 94 Da Benutzer Inhalte selbst erstellen und mit anderen teilen können, sagen einige Leute "dem Netzwerk beitreten". 95Social Media basiert auf einem Verständnis des neuen Verhaltens des Web 2.0. Unter Social Media werden digitale Medien und Technologien verstanden, die es den Nutzern ermöglichen, sich auszutauschen oder selbst Inhalte zu erstellen. Die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten verschwimmen. 96 Nutzergenerierte Inhalte auf Social-Media-Plattformen werden als nutzergenerierte Inhalte bezeichnet. Im Gegensatz dazu gibt es alle Inhalte, die eigens von der Organisation erstellt wurden, sogenannte Brand Generated Content. 97 Daher definiert Social Media Marketing den gesamten Inhalt aller Marketingaktivitäten in Social Media mit dem Ziel, die eigenen Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen weithin bekannt zu machen. Der wichtigste Aspekt hierbei ist die Interaktion mit den Nutzern der entsprechenden Plattform, der sogenannten Community. Weinberg glaubt, dass es wichtig ist, der Community zuzuhören und angemessen zu reagieren. 98 Social Media Marketing gilt für alle vier Bereiche des Marketing-Mix. Sie kann beispielsweise vertriebspolitisch einen wichtigen Beitrag zum Empfehlungsmarketing leisten, aber auch in den Bereichen Kundenservice und Produktinnovation (Produktpolitik) eingesetzt werden. Preispolitisch dient es der Gewährung von Sonderrabatten oder der Generierung von Budgets mit Hilfe von Crowdfunding. Social Media Marketing wird jedoch am häufigsten für die Kommunikation verwendet. 99 In der Kommunikationsrichtlinie wird sie als nicht-klassische Kommunikation klassifiziert und der Online-Kommunikation zugeordnet. Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen Social-Media-Kommunikation und Online-Kommunikation: In der Social-Media-Kommunikation findet Interaktion nicht nur zwischen Organisationen und Kunden statt, sondern auch zwischen Kunden. Mit der Möglichkeit der Interaktion zwischen den Nutzern wurde ein neues Kommunikationstool im Bereich Social Media entwickelt. Virales Marketing basiert auf dem Prinzip der Mundpropaganda, auch bekannt als (elektronische) Mundpropaganda. Beim viralen Marketing verteilt die Organisation zielgerichtete Inhalte, und dann sollten virale Inhalte unter den Benutzern verbreitet werden. 5.2 Die Ziele der Social-Media-Kommunikation Die Ziele der Social-Media-Kommunikation basieren auf den in Kapitel 4.2 vorgeschlagenen Kommunikationszielen anhand des AIDA-Modells. Diese Darstellung wird verwendet, um Social-Media-Ziele zu beschreiben. (Siehe Abbildung 9) Die Social-Media-Ziele eines Sportvereins sind die gleichen wie die des Unternehmens und müssen separat festgelegt werden. Anhang E skizziert, was das Unternehmen durch die Nutzung von Social Media erreichen möchte. Im Folgenden werden mögliche Ziele für das Social Media Marketing in Bezug auf Sportvereine formuliert. Die Schaffung eines Markenimages erfordert Markenbewusstsein. 104 Informationen können über soziale Medien in kurzer Zeit einem großen Personenkreis zur Verfügung gestellt werden. Diese Reichweite ist mit der klassischen Kommunikation nicht zu vergleichen. Virale Effekte und das Teilen von Inhalten zwischen den Nutzern erhöhen zudem den Einflussbereich. Wenn ein Benutzer einen Beitrag teilt, bewertet oder kommentiert, interagiert er damit. Im Social-Media-Umfeld sprechen manche von Partizipation. Je höher das Engagement des Beitrags, desto größer die Reichweite, da er den Nutzern häufiger angezeigt wird. 106 Wenn Beiträge häufiger angezeigt werden, steigen Engagement und Reichweite entsprechend. Aus diesem Grund ist es ein wichtiges Ziel des Social Media Marketings, Engagement zu stimulieren, was durch die Veröffentlichung interessanter Artikel oder Artikel, die die Benutzer interessieren, erreicht werden kann. Auch im Hinblick auf die Teilnahme ist es wichtig, die Inhalte an die jeweilige Plattform anzupassen. 107 Abschnitt 5.3 beschreibt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Plattformen. Heutzutage wird das Markenimage zunehmend von Social Media beeinflusst. Daher ist es sehr wichtig, eine ehrliche und konstruktive Kommunikation zwischen Organisationen und Benutzern sowie zwischen Benutzern zu organisieren. 108 Dabei spielt die User-to-User-Kommunikation eine zentrale Rolle, denn 90 % der Konsumenten vertrauen der Meinung von Freunden und Bekannten und nur 14 % der Werbung. 109 Wird ein Dienst von Nutzern positiv bewertet und in sozialen Medien empfohlen, z. B. mit „Gefällt mir“, wirkt sich dies auf das Image anderer Nutzer aus. Darüber hinaus können durch die aktive Beteiligung an der Kommunikation über die eigene Marke durch die Organisation negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und rechtzeitig eingegriffen werden. Im besten Fall vermeiden Sie so PR-Krisen und langfristige Imageschäden. Read Less