Add Thesis

Der Intragenerator

Ein Raumkonzept zur Förderung von Intrapreneuren

Written by T. Acuner

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Business Administration>Entrepreneurship

Year

2016

Abstract

Bachelorarbeit: Das Innere des Generators Kapitel 3 stellt das Konzept des Inneren des Generators vor. Zunächst wird erklärt, wie man einen solchen Raum, den inneren Generator, konzeptualisiert. Anschließend werden vier typische Konzepte zur Förderung des internen Unternehmertums in Organisationen vorgeschlagen, die im Rahmen der Recherche für diese Arbeit zusammengetragen wurden. Nach Einführung dieser Konzepte wird der Begriff innerhalb des Generators definiert und von den bestehenden Konzepten unterschieden. Nach der empirischen Untersuchung stellt ein eigenes Kapitel 5 das Design- und Organisationskonzept des internen Generators vor. 3.1 Entstehung des internen Konzepts des Generators Diese Arbeit wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Arbeitswelt 2030“ des Strascheg Entrepreneurship Center (SCE) in München erstellt. Teil dieses Forschungsprojekts ist es, die Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt in den nächsten 15 Jahren zu diskutieren (Sailer et al., 2015). Ziel der Studie ist es, „ein neues Zukunftsszenario zwischen dem internen und dem externen Arbeitsmarkt zu bestimmen“ (Sailer et al., 2015, S. 3). Während des Umsetzungsprozesses wurden verschiedene Zielgruppen befragt. Im Fokus stehen neue Ausbildungskonzepte und freie Arbeitsformen, um die Produktivität des Unternehmens zu erhalten und zu steigern. Die Auswertung der Befragung eröffnet Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Vermittlungsagenturen neue Möglichkeiten, die durch die Entwicklung entsprechender Konzepte gewinnbringend sein können. Die Autoren der Studie entwickelten zwölf Szenarien mit konkreten Ausgangspunkten. In der anschließenden Bewertung des Neuheitsgrades und des gesellschaftlichen Mehrwerts wurden fünf Szenen ausgewählt, verbunden und weiter vertieft. Diese sind zusammen mit der Szenenzusammenfassung im Bild unten benannt. Zur Vorbereitung dieser Arbeit wurde das Co-Inkubationsszenario als Richtung zur Entwicklung möglicher Konzepte definiert. Die Autoren der Studie bewerteten dieses Szenario als den höchsten Neuheitsgrad und das größte Potenzial für gesellschaftlichen Mehrwert. Sie stellen fest, dass Mitarbeiter die Freiheit zum selbstständigen Arbeiten einfordern, dies entspricht jedoch nicht den Anforderungen der meisten Unternehmen. Eine formale Struktur zerstört das Innovationspotenzial, was wiederum zu einer niedrigen Mitarbeitermoral führt. Der Autor fragte, wie man Raum und organisatorische Anreize schafft, um die Interessen beider Parteien zu vereinen. Sie möchten einen externen Raum ("IntraLab") schaffen, in dem verschiedene Teams eigenständig an ihren eigenen Projekten arbeiten können. 3.2 Grundattribute des neuen Konzepts Aus der Beschreibung des gemeinsamen Inkubationsszenarios werden die drei Grundattribute deutlich, es sollte ein neues Konzept sein. In Kapitel 2.3 zur Bedeutung von Innovation wird die Bedeutung von Innovation für den Unternehmenserfolg erläutert. Innovationspotenziale ungenutzt zu lassen, bedeutet, Erfolgspotenziale ungenutzt zu lassen. Daher müssen Mitarbeiter, die potenzielle Innovatoren sind, von diesem Konzept unterstützt werden. Indem Sie das Outsourcing der täglichen Arbeit erleichtern, können Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen, Aufgaben proaktiver zu erledigen. Innovative Arbeit, egal in welcher Form, soll zur Weiterbildung der Mitarbeiter beitragen. Dies soll durch die Vermittlung von Soft Skills bei der Umsetzung von Ideen geschehen, die durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Persönlichkeiten und Tätigkeiten erfolgt. 3.3 Bestehende Beispielkonzepte Durch das Studium bestehender Konzepte werden vier Beispiele zur Unterstützung der drei in der Tabelle aufgeführten Voraussetzungen, nämlich Nutzung von Innovationspotenzial, Mitarbeitermotivation und Weiterbildung, angeführt. Google: 20 % der Zeit Internetkonzern Google versucht, das Innovationspotenzial seiner Mitarbeiter durch ein „20 % der Zeit“-Programm zu nutzen. Der Plan sieht vor, dass Mitarbeiter 80 % ihrer Arbeitszeit mit routinemäßigen Standardaufgaben verbringen und bei Bedarf 20 % ihrer Zeit mit eigenen Ideen. Allerdings ist die große Menge der ursprünglich bereitgestellten Mittel seit 2013 begrenzt. Mitarbeiter müssen nun periodisch ihre Projekte genehmigen und die Ergebnisse dokumentieren, damit sie weiter an dieser Idee arbeiten können (Schrage 2013). Intrapreneur Lab Intrapreneur Lab ist eine dreitägige Präsenzveranstaltung, gefolgt von einer dreimonatigen Accelerator-Projektbetreuung. Das Konzept wird von einem externen Dienstleister betrieben. Im Fokus steht die Geschäftsidee, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Nach der Bezahlung kann das Unternehmen einen Mitarbeiter, der bereits eine konkrete Geschäftsidee hat, zum Seminar schicken. Er begann während der Präsenzphase zu arbeiten und erhielt dann neben seiner üblichen Arbeit zur Weiterentwicklung seines Projekts auch die Unterstützung des Accelerator-Programms. Capgemini: Anwendungs-Innovations-Kommunikations-Plattform Im September 2015 hat die Unternehmensberatung Capgemini ihren Kunden ein neues Konzept vorgeschlagen. Read Less