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Analyse der Potenzialbeurteilung zur beruflichen Wiedereingliederung von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen

Written by N. Rietmann

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>General

Year

2017

Abstract

Masterarbeit: Baer, ​​Frick und Fasel (2009) analysierten mehr als 800 intravenöse Injektionsdossiers von Rentnern mit geistiger Behinderung. Der Autor beschreibt den Zusammenhang zwischen Stress, Krankheit und Operation sowie andere mögliche Faktoren, die die Behinderung beeinflussen. Sie bewerteten fünf verschiedene Typen anhand der biografischen Belastungen. Diese werden als „Alleinerziehende, berufstätige Frauen“, „Menschen mit extremem biografischen Druck“, „psychisch Kranke, familiäre Vorkompression“, „zugänglich oder unvollständig dokumentiert“ und „mäßig belastete Personen“ bezeichnet. (Herdt, Winckel und Laskowska, 2010) berichteten in ihrer Umfrage über den Zusammenhang zwischen persönlicher Einschätzung und arbeitsbezogenen Problemfeldern und den Bedürfnissen geistig behinderter Menschen. In dieser Studie werden Faktoren identifiziert, die die Wiedereingliederung in den Beruf unterstützen und erschweren. Hinsichtlich persönlicher Einflussfaktoren kommt der Autor zudem zu dem Schluss, dass biografische Druckfaktoren einen negativen Einfluss haben. Auch Migrationshintergrund, früh einsetzende psychische Symptome, schlechte Schul- und Ausbildungsabschlüsse, überhöhtes Alter und offensichtlicher Glaube an Krankheiten gelten als Barrieren. Bezüglich vorteilhafter Prädiktoren haben Herdt et al. (2010)Initiative und Arbeitsmotivation, Kooperation, Reflexion, Ausdruck und Anpassungsfähigkeit. Die Fähigkeit und Neigung, den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden, sowie subjektiv gute Berufsprognosen sind weitere günstige Faktoren. Bereits 2002 diskutierte Baerwere darüber, wie wichtig es ist, den Mitarbeitern von Arbeitsintegrationsunternehmen die zentrale Bedeutung von Erfolgsfaktoren verständlich zu machen. Sie soll einerseits professionelle Maßnahmen planen und andererseits betriebliche Anpassungen durchführen können. Darüber hinaus im Rahmen der Wiedereingliederung in die Gesellschaft die Erfolgsquote aller Menschen verbessern, die für Menschen mit eingeschränkter Gesundheit arbeiten (Baer, ​​​​2002). Prädiktoren, Faktoren und potenziell relevante Informationen werden in dieser Studie als Synonyme verwendet. Neben den prädiktiven Faktoren beziehen sich auf die Masterarbeit folgende Bereiche: die erste berufliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, Wiedereingliederung und Durchführungsstellen von Integrationsmaßnahmen. 1.3 Berufliche Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt Diese Forschung konzentriert sich auf die berufliche Wiedereingliederung von Ausgeschiedenen und den Erwerbsprozess aus gesundheitlichen Gründen. Das Sozialversicherungsgesetz definiert Arbeitsunfähigkeit als teilweise oder vollständige Einschränkung früherer Tätigkeiten. 1.3.1 we-care, wisli Arbeitsintegration Diese Masterarbeit wurde in Kooperation mit we-care, wisli Arbeitsintegration erstellt. Die Stiftung Wisli wurde 1985 in Embrach als "Sozialpsychiatrische Gesellschaft Zürich" gegründet. 2013 wurde es in eine Stiftung umgewandelt. Wisli unterstützt mehr als 400 Menschen mit geistiger, körperlicher oder sozialer Behinderung professionell in den Bereichen Arbeit, Leben und Arbeitsintegration. Das Angebot umfasst Kindertagesstätten, Behindertenwerkstätten, verschiedene Formen des betreuten Wohnens sowie Fach- und Beratungszentren. Das Ziel der Wisli Stiftung ist es, mit den Kunden ein sinnvolles Leben zu gestalten und deren Selbstständigkeit weiterzuentwickeln bzw. zu erhalten. Als Praxispartner für uns, die wisli Arbeitsintegration, wird die wisli Stiftung zur Verfügung gestellt. we-care arbeitet hauptsächlich für Sozialversicherungsträger und im Auftrag von Kommunen. Rund 30 Expertinnen und Experten in Bülach und Winterthur unterstützten die Reintegration der Betroffenen in den ersten Arbeitsmarkt (wisli, 2017). Professionelle Dienstleistungen können eine zentrale Rolle bei der beruflichen Integration von Menschen mit gesundheitlichen Behinderungen spielen. Damit einher geht einerseits der Eintritt in den ersten Arbeitsmarkt und andererseits der Verbleib im Beruf (Baumgartner et al. 2004; Gruber, Rauch und Reims, 2016). Um die Betroffenen zu unterstützen, bietet die Schweizerische Invalidenversicherung verschiedene arbeitsbezogene Massnahmen an. Im Folgenden werden nur die Rabatte angegeben, die von Musterkunden genutzt werden. 1.3.2 Integrationsmaßnahmen Integrationsmaßnahmen dienen der Vorbereitung auf die berufliche Integration und gliedern sich in Anpassungsfähigkeit und Weiterbildung. Beide Angebote sind niedrige Barrieren, die Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit ist ganz oder erheblich eingeschränkt. Beim Arbeitsamt wird der Versicherte bei der Erstellung von Bewerbungsdossiers und Vorstellungsgesprächen, Mindestarbeitsplatz oder Nachweis der 50%-Beschäftigungsfähigkeit unterstützt (Informationsstelle AHV/IV, 2015). In der Berufsausbildung erhöht die Person die Arbeitsbelastung um 80 % in einem berufsbezogenen Umfeld oder einer Position auf dem ersten Arbeitsmarkt Erlernen oder Verbessern von Fähigkeiten und anderen Fähigkeiten in bestimmten Fächern durch persönliche Unterstützung. Eine Potenzialabschätzung wird für Personen durchgeführt, deren Integrationspotenzial unklar ist. Die Abklärung umfasst eine Evaluation und einen 4-wöchigen Beobachtungszeitraum sowie abschließend eine Evaluation der beruflichen und sozialen Beschäftigungsfähigkeit (we-care, 2017). Read Less