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Was bringt Communitys zum Fliegen? Erfolgsfaktoren von Communitys

Written by Nathalie Roth

Paper category

Master Thesis

Subject

Business Administration>Communication & Media

Year

2020

Abstract

Masterarbeit: Definition von Community-Begriffen In dieser Masterarbeit beziehe ich mich auf den Begriff „Community of Practice“ (CoP), da dieser Begriff mein Verständnis von Community am besten widerspiegelt. Wie in der Einleitung erwähnt, ist eine „Community of Practice“ (CoP) eine Gruppe von Menschen, die ein Anliegen, ein Problem oder eine Leidenschaft zu einem Thema teilen und ihr Wissen und ihre Expertise durch kontinuierliche Kommunikation vertiefen ( Wenger et al., 2002). Diese Definition stimmt auch mit der Definition von Ulrich Schönbauer (2019) überein, die die folgenden drei Grundmerkmale der „Community of Practice“ (CoP) auflistet: Gemeinsame Ziele Community-Mitglieder wollen gemeinsam Ziele in einem bestimmten Bereich erreichen. Sie haben ein gemeinsames Ziel, sie setzen sich für die gleiche Sache ein und arbeiten zusammen (Schönbauer, 2019). Die Gemeinschaft im Sinne der Solidarität oder „unser Gefühl“ bildet die Basis Ihrer Gemeinschaft. Das Gefühl, im selben Boot zu sitzen, dieselbe Sache zu teilen oder sich ähnlichen Herausforderungen zu stellen, motiviert die Mitglieder, sich an der Gemeinschaft zu beteiligen, weil es ihnen ein Gefühl der Einheit gibt. Daher bildet die Gemeinschaft das Fundament der Gemeinschaft. Die Community versteht sich als Einheit (Schönbauer, 2019) Gemeinsames Leitthema Die Mitglieder der Community tauschen sich zu einem bestimmten Leitthema, dem Kernthema der Community, aus. Dieses Thema bestimmt den Push und die Kommunikation der Community und ist das Kernthema rund um die Community-Aktivitäten. Community-Mitglieder tauschen sich ständig zu diesem Thema aus und vertiefen ihr Verständnis dafür, damit sie ihre gemeinsamen Ziele erreichen oder sich für eine gemeinsame Sache einsetzen können. Die „Community of Practice“ (CoP) baut kollektives Wissen durch den Austausch von Mitgliedern zu einem Thema im Laufe der Zeit auf. Die „Community of Practice“ (CoP) wird vom gemeinsamen Anliegen bzw. gemeinsamen Ziel der Mitglieder getrieben (Schönbauer, 2019) 2.2 Online- und Offline-Communitys Der Begriff „Community“ wird heute allgemein als Online-Community verstanden: „Community wird verstanden als Bezug auf Technologie Alle Arten von Communities, die mit Hilfe von Plattformen organisiert werden.“ (Schindler et al., 2014; Experteninterview mit Silke Schippmann). Nach Tanasic et al. (2017) „Community Building“ wird als „Aufbau einer digitalen Community in der Online-Welt“ verstanden. Der Annahme, dass sich der Begriff „Community“ nur auf Online-Communitys bezieht, stimme ich nicht ganz zu, da Communities online und offline oder in beiden Formen existieren können. Offline-Verbindungen in der Community sind sehr wichtig, um Vertrauen aufzubauen. 2.7 Erfolgsfaktoren der Gemeinschaft 2.7.1 Struktur und Entwicklung Nach Julia Tanasic et al. (2017) Einschließlich der Entwicklung von Gemeindeplanung, Konzeption und Umsetzung. Der damit verbundene Aufwand wird oft unterschätzt. Die Community ist nicht narrensicher. Sie werden weder entstehen, noch werden sie von selbst existieren. Jemand muss die Gemeinschaft koordinieren. Nach Wenger und anderen. (2002) Das im Projektteam angesammelte Wissen ist flüchtig. Sobald das Projektteam wieder aufgelöst wird, verschwindet es wieder. Gleiches gilt für die Gemeinschaft: Die Gemeinschaft muss gepflegt und reguliert werden. Geschieht dies nicht, zerfällt die Gemeinschaft wieder und bringt keine Vorteile. Wengeret al. (2002) wies auch darauf hin, dass eine einmal etablierte Gemeinschaft nicht überfordert und in Korsetts gesteckt werden kann. Es ist wichtig, eine Balance zwischen Organisation und Selbstverwaltung zu finden, sonst wird die Begeisterung der Community-Mitglieder im Keim erstickt. Die Community soll strukturiert sein, aber die Struktur und das Wissen in der Community sind organisch und müssen sich auch organisch entwickeln können, denn nach Wenger et al. (2002)Dynamischer Prozess. Dies erfordert ein gewisses Maß an Autonomie. Deshalb sollte der Begriff „Community-Pflege“ oder „Community-Koordination“ hier nicht im Sinne von „Community-Management“ verwendet werden. Die Gemeinschaft ist nicht nur dynamisch, sondern auch natürliche Entwicklung. Nach Wenger und anderen. (2002), so dass die Community nicht von Grund auf neu gestaltet werden kann. Im Gegenteil, der natürliche Entwicklungsprozess der Gemeinschaft sollte unterstützt und gefördert werden. Nach Wenger und anderen. (2002) Communities entstehen in der Regel aus bestehenden Netzwerken. Die Natur der Gemeinschaft ist dynamisch, das ist das Prinzip ihrer Entwicklung. Wenn sich die Gemeinschaft entwickelt, bringen neue Mitglieder neue Interessen in die Gemeinschaft ein, und der Fokus der Gemeinschaft kann sich infolgedessen ändern. Diese Entwicklung muss zugelassen werden. Daher ist es unmöglich, die Richtung anzugeben, in die sich die Gemeinschaft entwickeln muss. Es ist immer die Gemeinschaft selbst, die ihre Entwicklungsrichtung bestimmt. Dieses Merkmal stellt das gemeinsame Merkmal aller Gemeinschaften dar. Die Rolle der Organisation, die die Gemeinschaft koordiniert, besteht darin, diese Entwicklung zu beschleunigen und zu unterstützen, indem sie die Mitglieder zur Teilnahme an der Gemeinschaft motiviert (Wenger et al., 2002). Community Coordinator basiert auf Wenger et al. (2002) Leadership Vitality ist der wichtigste Faktor, der den Erfolg der Gemeinschaft definiert. Der Community-Koordinator ist normalerweise Teil der Community, die er oder sie koordiniert. Der Community-Koordinator unterstützt die Community dabei, auf ihre Probleme zu achten, Beziehungen zu pflegen und ihr Fachwissen zu entwickeln. Read Less