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Selbstbestimmung bei älteren Menschen mit einer geistigen Behinderung

Wo liegen die Möglichkeiten und Herausforderungen in den Institutionen der Behindertenhilfe?

Written by A. Kindshofer

Paper category

Bachelor Thesis

Subject

Sociology

Year

2018

Abstract

Bachelorarbeit: Psychische Störungen Der Begriff „psychische Störung“ wurde erstmals 1958 mit der Gründung des „Lebenserhaltenden Elternvereins für Kinder mit psychischen Störungen“ offiziell verwendet (vgl. Speck 2005: 43). Mit der Einführung dieses Begriffs wurden diskriminierende Begriffe wie „geistig behindert“ oder „dumm“ abgelöst (vgl. Meyer 2003: 6). Zugleich wurde der eher negativ konnotierte Begriff „geistige Behinderung“ um „Behinderte“ erweitert, was die menschliche Natur betont (vgl. ebd.: 6). 1994 beschloss die „Mentally Handicapped School“ die Umbenennung in „Personal Coping Life School“ (ebd.: 6). Auch bei einer erneuten Verwendung des Begriffs ändert sich die Bedeutung der Diskriminierung nicht (vgl. ebd.: 6) Die Definition von „geistiger Behinderung“ ist schwer zu definieren. Eine einheitliche, allgemeingültige Definition gibt es nicht (vgl. Haveman / Stöppler 2004: 17). „Dies liegt an der Komplexität einer Person, die als „geistig behindert“ angesehen wird und an der Unterscheidung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten“ (Speck 1999: 38). Speck ging bei seinem Definitionsversuch von einer Kombination der Subfaktoren „organischer Schaden, persönliche Persönlichkeitsfaktoren sowie soziale Bedingungen und Einflüsse“ aus (Speck 1999: 39). konnten. Einen Begriff zu definieren bedeutet immer auch, ihn gleichzeitig zu definieren (vgl. Speck 2005: 52). Die Frage ist, ob der Begriff endgültig definiert werden kann oder soll. 2001 hat die Volksversammlung der Weltgesundheitsorganisation die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) etabliert (vgl. Mürner/Sierck 2012: 129). Ziel von ICF ist es, ein global anwendbares Verständnis von Gesundheitsproblemen und -zuständen zu etablieren (vgl. Mürner / Sierck 2012: 129). Bei der Klassifizierung von Behinderung unterschied die WHO zwischen Beeinträchtigung, persönlicher Einschränkung/Behinderung und sozialer Beeinträchtigung (Behinderung), die für die Betroffenen zu „persönlichen, familiären und sozialen Folgen“ führen kann (vgl. Buchka 2003: 13). ICF wird als „das Ergebnis einer negativen Interaktion zwischen einer Person mit einem Gesundheitsproblem und den Hintergrundfaktoren der funktionellen Gesundheit“ verstanden (Schuntermann 2013: 36). Menschen mit geistiger Behinderung werden keine „einheitliche Gruppe mit klaren und klaren Merkmalen“ bilden (Stöppler 2014: 16). Dieser Begriff ist jedoch ein häufig verwendeter Begriff in der Wissenschaft und im täglichen Leben. Verschiedene Disziplinen wie Medizin und Pädagogik. 3 Die Definition von „Alter (es)“ ist schwierig, den Begriff „Alter (es)“ zu definieren, da es unmöglich ist, die verschiedenen Dimensionen des Alters in einer einheitlichen Definition zu beschreiben (vgl. Kruse 2013: 7). Auch der Prozess des „Alterns“ wird für jeden Einzelnen individuell betrachtet. Die Gesellschaft betrachtet eine Person als „alt“ aus der Arbeitsposition heraus, ohne Rücksicht auf ihren persönlichen Körperbau und ihre Lebensumstände (vgl. Buchka 2003: 116). Alter (es) ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein individueller Prozess. Jeder wird von Geburt an gekreuzt. Für Thiele ist das Alter (es) nicht nur ein "langfristiger, lebensverlaufender Prozess ausgehend von der Veränderung der Funktion des Individuums im sozialen Umfeld, sondern auch ein dynamischer Prozess, der Reife und Verfall einschließt" (Tiller 2001: 33). Dimensionen des Alters Kalenderalter Das Kalenderalter ist die Zeit seit der Geburt (vgl. Schroeter 2008: 617). Es kann auch bestimmen, welchen Warteschlangen Personen zugeordnet sind (siehe Heusinger 2016: 24-25). Aussagen über den Alterungsprozess und persönliche Biografien können nicht aus dem Kalenderalter stammen (vgl. Heusinger 2016: 25). Mit zunehmendem biologischen Alter zeigt sich die Leistungsfähigkeit von Geweben und Organen bei allen Organismen „langsam, allmählich und irreversibel“ (Schroeter 2008: 614). Der Körperverfall variiert von Person zu Person und hängt vom Leben des Einzelnen ab. Bedingungen und Lebensstil (vgl. Heusinger 2016: 25) Erhöhter Bedarf an Hilfe und Pflege und Dysfunktion im Lebensverlauf (vgl. oben: 25) (vgl. Heusinger 2016: 27) Aufgabenhandhabung und Flexibilität (Fluid Intelligence) Immer weniger, aber dieser Prozess läuft allein (vgl. Heusinger 2016: 27). Alter und Altern im soziologischen Zeitalter werden hier als soziale Struktur verstanden (vgl. Mahr 2016: 142). Das heißt, das Alter ist nicht naturbedingt. Was bestimmt wird, wird durch die Person bestimmt oder die Gesellschaft selbst (vgl. Mahr 2016: 142) Wie die Gesellschaft die Idee und Bewertung des „Altwerdens“ interpretiert und wahrnimmt, um einen Menschen alt erscheinen zu lassen (vgl. Heusinger 2016: 29) Der Mensch im Leben Spielt verschiedene Rollen und Funktionen. Read Less